Warum man als Braut auch mal anspruchsvoll sein darf

Bevor ich Euch meine persönlichen Hochzeitstrends für 2014 in den kommenden Tagen vorstelle, möchte ich mal kurz über die Hochzeit und die dazugehörige Hochzeitsdeko sprechen. Mal ehrlich: Es ist nur ein Tag und der soll vor allem Euch, als Hochzeitspaar, Spass machen! Bleibt also locker und auf dem Boden der Tatsachen.

Faltrosetten Photobooth

In letzter Zeit wird viel darüber berichtet, dass der Aufwand um Hochzeitsdeko viel zu übertrieben ist und nicht alles bis in letzte Detail durchgestylt werden muss, wie in einem Styleshoot. Dazu habe ich eine etwas andere Meinung. Natürlich sind Styleshoots immer das perfekte Abbild einer Hochzeit mit perfekter Hochzeitsdeko und perfektem Sonnenschein im Hintergrund. Aber warum wollen wir uns nicht daran orientieren? Es ist doch viel sinnvoller sich nach oben, an dem Perfekten zu orientieren, anstatt sich nach unten am Mittelmaß auszurichten. Wir können das Wetter am Hochzeitstag natürlich nicht beeinflussen und es darf auch kein persönliches Drama werden, wenn mal ein Detail nicht so ist, wie in einem wunderschön fotografierten Blogpost. Warum aber nehmen wir uns diese Bilder nicht als Vision einer Feier oder einer Hochzeitsdeko, von der wir immer geträumt haben? Das nächste Mal, wenn die liebe Freundin fragt, ob auch wirklich jede Platzkarte von Hand kalligrafiert oder der  100. Wabenball für die Hochzeitsdeko aufgehangen werden muss, dann heißt es für mich „JA“. Denn wer nicht nach oben strebt und seine Vision verfolgt, darf auch nicht Hohes erwarten. Seid euch nur darüber bewußt, dass diese Hochzeitsdeko und die Hochzeitsplanung dazu, euch viel abverlangen wird: Zeit, Kreativität, Geld und Arbeit.

Tischdeko mit Wabenbällen

Natürlich muss nicht jede Hochzeit das Budget eines Mittelklassewagens haben, denn es lassen sich alle Trends für jedes Budget anpassen. Wichtig ist nur, dass ihr euer Konzept bis ins Detail verfolgt und ihm treu bleibt. Werdet kreativ in der Umsetzung: Wenn die goldenen Platzteller nicht in das Budget passen, dann greift ihr eben zum Goldspray und schon werden aus einfachen Platztellern, eure Wunschteller. Ladet alle eure Freundinnen zu einem DIY-Nachmittag ein und ihr bastelt zusammen an der Hochzeitsdeko bei einem schönen Cocktail.  Das spart Zeit und erleichtert euch die Arbeit. Versetzt euch in eure Gäste und überlegt, was ihnen gefallen würde und wie ihr euch wohlfühlen würdet. Steckt eure Liebe ins Detail, damit steht und fällt alles – auch jeder Trend!

Ich finde, es ist auch durchaus ok gegen Ende der Vorbereitungen etwas gestresst zu sein. Wenn ihr hohe Ansprüche habt, wird euch das viel abverlangen. Diesen Realismus sollten wir uns bewahren. Man muss sich also entscheiden, ob man mit aller Konsequenz das Konzept durchziehen möchte oder auch damit zufrieden ist, wenn eben nicht jedes Detail der Hochzeitsdeko aussieht wie in einem Styleshoot. Eines ist nur klar: Wer viel haben will, muss auch viel geben. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass bei der Gestaltung eures Konzepts und der passenden Hochzeitsdeko dazu! Laßt euch nicht entmutigen und verfolgt euren Stil.

Pompom Wabenbälle Lampions

14. April 2014

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